Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Russland – Expedition zum Elbrus

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Im Hochsommer fuhr ich als DIAMIR-Expeditionsleitung an den Elbrus im Kaukasus. Insgesamt machten sich zwölf Reisegäste und unser lustiger, russischer Bergführer Igor auf, den 5642 m hohen Gipfel zu bezwingen. Und das sollte ein voller Erfolg werden, denn tatsächlich gelang dies elf von zwölf Aspiranten! Obendrein hatten wir richtig Glück mit dem wirklich genialen Wetter, das uns Sonne satt bescherte! Der Ausgangspunkt für die klassische Südroute liegt in Terskol im oberen Baksan-Tal. Nachdem wir uns zwei Tage gut akklimatisiert hatten, gingen wir noch in zusätzlicher Begleitung von lokalen Bergführern am 31. Juli 2012 an Gipfel an: Die erste Gruppe mit drei Aspiranten startete in der Nacht gegen 1:45 Uhr vom Basislager (3700 m) und war nach neun Stunden und 30 Minuten auf dem Gipfel. Eine zweite Gruppe hatte sich dazu entschieden, erst gegen 4:00 Uhr vom Basislager mit der Pistenraupe loszufahren und von den Pastuchov-Felsen (4700 m) zum Gipfel zu gehen. Nach der langen Querung erreicht man den Sattel zwischen den beiden Gipfeln des Elbrus, wo wir die Tagesrucksäcke deponierten und so leicht wie möglich die letzten Meter auf uns nahmen. Von der Einschartung auf ca. 5400 m führt der Weg noch etwa zwei Stunden hinauf zum Gipfelplateau, wobei sogar der Eispickel zum Einsatz kam. Das Schönste daran war, dass beide Teilgruppen um 11:15 Uhr gemeinsam den Gipfel (5642 m) erreichten. Es war eine gelungene und wunderbare Expedition mit einer super Gruppe und alle hatten riesigen Spaß!

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