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Reisebericht: Indien, Bhutan: Die Kombination von Nordindien und Bhutan war für uns perfekt

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24 Tage individuelle Kultur- und Naturreise mit Badeverlängerung in Goa vom 29.03. – 21.04.2018

Es war einfach perfekt. Die gesamte Organisation von Flügen, über Transfers, über Hotels, über die Aktivitäten haben keine Wünsche bei uns offen gelassen. Auch die Diamir-Tipps bzw. Empfehlungen, wie das Hotel „The Visaya“ in Delhi, das Abendessen bei „Grills & Platters“ am letzten Abend, den Dilli Haat, ebenso wie das Hotel „Casa de Goa“ in Calangute haben unseren Geschmack getroffen und wir haben drei phantastische Wochen hinter uns. Einzig den russischen Markt in Delhi haben wird – bedingt durch die Verschiebung des Goa-Fluges – nicht mehr im Programm unterbringen können. Aber es muss ja immer einen Grund geben, zurückzukehren.

Die Kombination von Nordindien (Goldenes Dreieck) und Bhutan war für uns perfekt.

Die Guides und Fahrer waren ausgesprochen nett, sprachen gutes Deutsch bzw. ein exzellentes Englisch. Die Guides haben uns immer umfassen über Land, Leute, Kultur, Essensgewohnheiten usw. informiert und wir haben darüber hinaus auch viele persönliche Gespräche mit beiden Guides (Indien sowie Bhutan) führen dürfen, die uns einen privaten Einblick in ihre Familien, Sitten und Gebräuche gewährt haben. Beide Fahrer (Indien und Bhutan) haben uns zu jederzeit Sicher von A nach B gebracht und standen uns mit Rat und Tat und Informationen genauso wie die Guides zur Verfügung. Gerade bei der etwas gewöhnungsbedürftigen Fahrweise in Indien haben wir uns niemals unsicher gefühlt – und das will schon was heißen. Ganz besonders engagiert hat sich Swaroop Singh für uns und dafür gilt ihm wirklich unser höchstes Lob. Er hat in jedem – wirklich in jedem – Hotel und Restaurant spezielles indisches Essen für uns bestellt, das indisch scharf gewürzt war und nicht aus dem Buffettopf kam. Er hat mit Kellnern und Köchen gesprochen und hat täglich andere Gerichte für uns ausgewählt und uns somit die Vielfalt der indischen Küche schmecken lassen. Er war so interessiert an der deutschen Sprache, dass er sich von meinem Mann die Apps „heute“ und „tagesschau“ auf sein Mobilphone hat laden lassen, damit er weiter lernen kann. Er war an allem und jedem interessiert und hat uns ebenso alle nur denkbaren Fragen beantwortet. Außerdem hat er – wenn die Zeit es zuließ – weitere, nicht im Reiseplan enthaltene Sehenswürdigkeiten gezeigt. Natürlich haben wir diese extra bezahlt, aber es war ja schließlich seine Freizeit, die er für uns gegeben hat. Und das ist für uns nicht selbstverständlich. Eine Location möchte ich in diesem Zusammenhang noch empfehlen. Und zwar das „Social“ in Hauz Khas. Es hat eine wunderbare Dachterrasse mit Blick auf den See. Hier haben wir unser Abendessen genossen und dabei den Sonnenuntergang beobachtet.

Auch der bhutanische Guide Rinzin war ein ausgesprochen angenehmer, junger Mann, der uns ebenfalls jeden Wunsch erfüllte. Darüber hinaus hat er – nachdem er uns ein wenig kannte – das Programm hier und da erweitert bzw. umgestellt. So kamen wir in den Genuss eines Mittagessens in einem Farmhouse in Punakha, bei dem wir selbst den Chilicheese zubereiten durften (anstatt eines Picknicks an einem überfüllten Fluss) und danach folgte ein Hot-Stone-Bad am Tigernest (Kloster Taktshang). So etwas haben wir noch nie erlebt. Nach den Strapazen des Aufstiegs am Morgen und der Entspannung am späten Nachmittag hatten wir keinen Muskelkater und einen 10-stündigen Tiefschlaf.

Die Hotels waren alle gut bis sehr gut, wir haben uns überall wohlgefühlt und wir würden sie jederzeit wieder buchen. Herausragend waren für uns das Hotel „Ariya“ in Thimphu und das „The Visaya“ in Delhi.

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