Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Elbrus – Eine Expedition wie aus dem Lehrbuch

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Nach sechs Jahren Abstinenz wollte ich zusammen mit einer Gruppe von Bergsteigern aus Deutschland noch einmal den Elbrus besteigen. Für viele Bergsteiger ein Traum, den ich mir im August 2018 noch einmal erfüllen wollte. Die Anreise erfolgte per Flugzeug über Moskau nach Mineralnye Vody.

Die Eingeh- bzw. Akklimatisationstouren wurden von allen Teilnehmern hervorragend gemeistert. Ich hatte eine unheimlich starke Gruppe.

Laut Wetterbericht war für den Gipfeltag bestes Wetter angesagt. Unser russischer Bergführer Andrey war engagiert und erklärte die bevorstehende Expedition im Detail. Es ging für weitere Akklimatisationstouren ins Basislager, in dem wir drei Nächte verbrachten. Mit der Seilbahn ging es auf die Höhe von ca. 3800 m. Alle Teilnehmer waren gut akklimatisiert und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Kurz nach Mitternacht klingelte der Wecker und wir starteten mit der Besteigung, die aus alpiner Sicht technisch recht einfach ist. Es gibt keine schwierigen Kletterpassagen und die Spur auf der Normalroute ist ausgetreten. Wir wurden reichlich belohnt, der Sonnenaufgang war atemberaubend. Am 22.08.18 standen alle elf Teilnehmer überglücklich auf dem höchsten Berg Europas, auf dem Gipfel des Elbrus im 5642 m!

Am Ende unserer erfolgreichen Expedition wurde ausgiebig gefeiert – nach kaukasischer Art, mit Schaschlik und Wodka.

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