Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Guatemala – Unterwegs mit den Nachfahren der Maya

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Sie haben mir eine unglaublich perfekte Guatemala-Reise ermöglicht, für die ich mich nur in schlichter Weise bedanken kann.

Das begann schon bei der Vorbereitung, bei der Sie meine gesamten ausgefallenen Wünsche umgesetzt haben.

Beim Unterwegssein bin ich von einer ganzen Serie von Asien-Reisen die Improvisation vor Ort gewöhnt (ich habe da meist nur ein Hotel für die erste und die letzte Nacht gebucht, um mich frei bewegen und niederlassen zu können, wo mir das wichtig erschien). Für Mittelamerika war ich mir nicht sicher, ob und wie das funktioniert und Sie haben mir nun demonstriert, dass die genaue Orts- und vor allem Hotelkenntnis ein eminenter Vorteil ist.

Die Wahl der besuchten Plätze und die Dauer der Aufenthalte war genau richtig – ich mag es nun einmal, wenn ich einen ganzen Tag lang unbehelligt durch Antigua laufen und auf jede Überraschung am Straßenrand reagieren kann. Oder eine ganze Stunde lang – irgendwann sind auch die letzten Touristen unten auf dem Platz verschwunden – allein auf der Spitze des Tempels in Yaxha sitzen, oder am See in der Ecolodge El Sombrero – -

Die Steigerung, die sich in der Auswahl der Unterkünfte ergeben hat, war nahezu unglaublich (Tikal muß man halt nehmen, wie es der Tourismus zurichtet, im Stofella habe ich am letzten Abend einfach vor der Rezeption gewartet, bis man mir statt des zugeteilten fensterlosen Kellerzimmers mit einer amerikanischen Party drei Schritte vor der Tür ein richtiges Zimmer gegeben hat).

Alles war sauber, die Leute freundlich und hilfsbereit.

Abholungen und Anschlüsse haben perfekt funktioniert, die Autofahrer waren immer kurz vor der verabredeten Zeit da.

Nochmals: nach Ceibal sollte man niemand ganz allein hochgehen lassen – der Weg ist zu lang, als dass man zwischendrin noch sicher wüsste, wo man sich befindet. Zum Glück hat der Bootsfahrer gegen meinen Wunsch darauf bestanden, dass er mich begleitet und wieder korrekt zurückführt. Aber dorthin fahren sollte man auf jeden Fall, weil dort ebenso wie in Aguateca zwar spektakuläre Ruinen fehlen, dafür eine Stimmung spürbar wird, die in den besser erschlossenen und ergrabenen Plätzen fehlt.

Und besonders bedanken muß ich mich natürlich, dass Sie mir auf der Fahrt nach und von Aguateca diesen heftigen Tropenregen organisiert haben – der Bootsmann schützte mich mit seinem großen Gummiponcho, da machte es nichts, dass man bald blind wurde von dem wie Hagelkörner ins Gesicht schlagenden Regen.

Also: ich bedanke mich für die Organisation einer sehr guten Reise, würde mich jederzeit wieder an Sie wenden, wenn ich ähnliche Bedürfnisse hätte und werde Sie auf jeden Fall weiterempfehlen.